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Entwicklung Rifertstrasse  -  Studienauftrag

 

Die umliegenden Strukturen sind vielfältig; von der Quartiererhaltungszone im Westen, zu den fünf bis acht - geschossigen, mächtigen Volumen der „Sihlsana“ im Norden, dann die Sportflächen, die in eine grosse, parkartige Landschaft eingebettet sind und im Süden, hangseitig ein Wohnquartier, bestehend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern in einer gartenstadtartigen Umgebung. Die Geschichte des Areals, eine vor gut 50 Jahren eröffnete, firmeneigene Sportanlage, ist besonders. Weiter sind die Hanglage und die, der Nutzung entsprechen angepasste Topografie prägend.

Wir arbeiten mit Einzelvolumen, deren Ensemblebildung den Durchfluss der Grünräume offen hält und damit sowohl vielfältige Blickbeziehungen generiert, den Luftwechsel im Quartier aufrechterhält, als auch eine Struktur etabliert, in der gut belichtete Wohnungen entstehen können. Drei Haustypen werden so kombiniert, dass ein „Quartierbaustein“ entsteht, welcher das Areal neu besetzt, ihm eine identitätsstiftende Mitte gibt und der an den Rändern auf die angrenzenden Nachbarschaften reagiert.

Der Ausgestaltung der privaten Aussenräume kommt in der vorgeschlagenen Konzeption, mit verputzten, mural erscheinenden Häusern, vorgestellten Balkonen und privat genutzte Gärten vor den Erdgeschosswohnungen, eine prägende Rolle zu. So manifestieren die raumhohen Fensterläden im Erdgeschoss den Bezug aus den Wohnungen in den Garten. Die aus einer netzartigen Holzstruktur bestehende Balkoneinkleidung schafft, neben dem Sichtschutz, eine laubenartige, wohnliche Atmosphäre, die sich mit der grünen Umgebung zu einem privaten Erholungsraum verbindet.

Die orthogonale Grundstruktur der Überbauung wird durch leichte, wiederkehrende Abwinklungen der Baukörper in ihrer Strenge entschärft. Die Übergänge zwischen den Bauten sind fliessend, so dass die Einbettung des einzelnen Gebäudes in den Grünraum unterstützt wird.

 

Auftraggeber:                 Swiss Re Investments AG      

Nutzung:                         243 Wohnungen, Tiefgarage

Jahr:                                2020

Landschaftsarchitekt:   Hager Partner AG, Zürich

Farbgestalterin:             Nadja Hutter Cerrato, Zürich

Projektstand:                 abgeschlossen