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Projektwettbewerb Neubau Siedlung Herzogmühle Zürich

Etwas abgerückt von der Strasse sind sieben Häuser in den zusammenhängenden Grünraum gesetzt. Sie bilden einen offenen inneren, zur Nachbarschaft in Bezug stehenden, Freiraum als identitätsbildende Begegnungszone der Siedlung Herzogenmühle.

Damit wird in Anlehnung an die Gartenstadt von A. H. Steiner, betreffend Freiräume und Setzung der Bauten, das städtebauliche Verhalten aufgegriffen und neu interpretiert.

Die volumetrische Gliederung der nachbarschaftlichen Wohnbauten wird aufgenommen und bildet zusammen mit der regelmässigen Setzung der Attikageschosse ein harmonisches Ganzes, welches sich selbstverständlich ins Quartier einfügt.

Trotz der höheren Dichte erlaubt die vorgeschlagene Setzung die für die Gartenstadt  Schwamendingen typischen Freiflächen.

Das zentrale, grosszügige, in drei Teilbereiche gegliederte innere Grün mit Gemeinschaftsraum, Spielbereich und den Hochbeeten ist Treffpunkt der Bewohner und verdeutlicht den genossenschaftlichen Gedanken.

Die Erschliessung aller Häuser erfolgt von den vier umgebenden Strassen, dadurch ist eine klare Adressbildung gegeben. Die Eingangshallen sind Begegnungszonen der Bewohner und gewährleisten gleichzeitig den direkten Bezug und Zugang zum inneren Siedlungsgrün.

Zudem sind die gemeinschaftlich genutzten Räume wie Ateliers, Bastelräume oder Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss angeordnet und schaffen, zusammen mit Räumen für Kinderwagen und Velos, ein familienfreundliches Umfeld.

 

Projektwettbewerb: 5. Preis

Arbeitsgemeinschaft: KLP Architekten

Auslober: Milchbuck Baugenossenschaft

Nutzung: Wohnungen 248

Landschaftsarchitektur:  Ryffel & Ryffel, Landschaftsarchitekten BSLA

Visualisierung: Raumgleiter gmbh, Zürich