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Busstation Kantonsspital Baden 1987-1989

Überdachung einer mehrspurigen Busstation beim Kantonsspital Baden.
Die Formgebung des Dachs reagiert auf die Geometrie des Grundstücks, die parallel gereihten Perrons und die vorgegebenen Radien der Busse.
Als freie Form spielt die Busstation zwischen dem grossen Volumen des Spitals und der ländlichen Wohnumgebung. Das begrünte Dach mit den Oberlichtern versinnbildlicht das statische Prinzip und das konstruktive Verständnis des Gebäudes. Die Setzung der Oberlichter über den Stützen macht diese zum „Lichtträger“ sowohl am Tag als auch mit Kunstlicht bei Nacht.
Die eleganten und bombierten Betonstützen reizen mit minimierten Stahlanschlüssen insbesondere im oberen Übergang zum Stahlkranz im Oberlicht die konstruktiven Möglichkeiten aus und lassen das Dach scheinbar schweben.
Reduziert auf die notwenige Infrastruktur, sind Billettautomat, Sitzgelegenheiten und Fahrplaninformationen im rückwärtigen und witterungsgeschützen Bereich entlang der Abschlusswand konzentriert.
 
Bauherrschaft: Baudepartement des Kantons Aargau, Abt. Hochbau
Bauherrenberatung:  H. Rauber, Zürich
Hochbauingenieur: Meyer, Senn, Erne, Baden
Tiefbauingenieur: Scheidegger Partner AG, Baden
Elektroplanung: Scherler AG, Baden
Bauphysik/ Akustik: G. Bächli AG, Baden
Signaletik Gestaltung: Lars Müller, Baden