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Wohnüberbauung Scheuren Maur 2014-2017

Geprägt von einer herausragenden Fernsicht mit Blick auf den Greifensee, die bewaldeten Hügel der Voralpen und die Ostalpen im Hintergrund, ist das Grundstück trotz unmittelbarer Nähe zum Bahnhof ortsbaulich wenig integriert.
Die vorgelagerte Forchbahn, Forchstrasse und die Forchautobahn A 52 begrenzen die Parzelle Richtung Nordosten, uneinheitliche Nachbarbebauungen stellen den räumlichen Übergang zum Siedlungsraum im Südwesten dar.
Mit unserem Projektvorschlag aktivieren wir vorhandene Lagequalitäten. Zwei ost-westorientierte, nahezu identische Baukörper sind dem Terrainverlauf folgend so gesetzt, dass ein leichter Volumenversatz Raum für einen begrünten Vorbereich entlang der Forchstrasse und einen ruhigen Garten auf der Südwestseite generiert. Den nach Süden ausgerichteten Gebäudeköpfen wird dabei eine angemessene Distanz gewährt. Die Vorzone schafft eine klare Adressbildung und wandelt den Strassenraum zu einem Teil des Ortes um.
Die Grundrisse sind dem Baukörper entsprechend so organisiert, dass beide Seiten, die Aussichts- und die ruhige, nach Südwesten orientierte Gartenseite in den Wohnungen präsent sind.
Die liegenden Fensterformate der Strassenfassaden blenden den verkehrsbelasteten Vordergrund aus und rahmen die schöne Aussicht in die Ferne. Die Erdgeschosswohnungen über dem Eingangsgeschoss verfügen ebenfalls über Gartenanteile, die lärmabgewandt nach Süd- Südwesten orientiert sind.
Auch die acht Attikawohnungen sind zweiseitig orientiert und verfügen auf beiden Seiten über grosszügige Dachterrassen.

Bauherrschaft: BGZ Baugenossenschaft Zürichsee, Küsnacht
Bauherrenberatung: Immopro AG, Zürich
Nutzung: 30 Mietwohnungen
Landschaftsarchitekt: manoa Landschaftsarchitekten GmbH, Meilen
Bauingenieur: MWV Bauingenieure AG, Baden
HLKS-Planung: Leimgruber Fischer Schaub AG, Ennetbaden
Elektroplanung: bürgin + keller, management + engineering ag, Adliswil
Bauphysik: Buri Bauphysik & Akustik, Volketswil
Bilder: Ariel Huber, Lausanne